Agadir

Agadir

Strand vom Hafen aus gesehen

Für Badeurlauber ist Agadir seit jeher ein Begriff der Glückseligkeit, die Fraktion der Kreuzfahrer konnte sich jedoch nicht immer mit dem modernen Seebad identifizieren. Viele Gäste vermissten die Seele einer typisch marokkanischen Medina und nutzten deshalb den Tag für einen erholsamen Aufenthalt an Bord. Diese Zeiten sind längst vorbei. Agadir hat eine atemberaubende Weiterentwicklung hinter sich und ist heute ein beliebtes Ziel von Kanaren Kreuzfahrten. Die Stadt ist architektonisch erwachsen geworden und zieht heute zunehmend Luxus- und Individualtouristen an. Denn das Leben im mondänen Seebad spielt sich nicht mehr nur am Strand ab, sondern auch jenseits der Promenade. Hier finden Sie Tipps für Ihre Landausflüge in Agadir auf eigene Faust. Sorgfältig ausgewählte Landausflüge und Besichtigungstouren lokaler Anbieter können Sie z.B. bei Viator buchen.

Auf eigene Faust

Kreuzfahrtschiff im Hafen

Kreuzfahrtschiff im Hafen

Kreuzfahrtschiffe machen im weitläufigen Hafen der Stadt fest. Die meisten Reedereien bieten einen Shuttleservice zur modernen Strandpromenade an. Hier kann man schön spazieren gehen und einige Stunden am Strand verbringen. An den Hotels warten überall orange Taxen auf Fahrgäste. Im Stadtgebiet sind die Petit Taxis ein bequemes und günstiges Verkehrsmittel. Auch für eine Stadtrundfahrt. Bestehen Sie auf die Verwendung des Taxameters oder einigen Sie sich vor Abfahrt mit dem Fahrer auf einen Fahrpreis. Für Fahrten über Land gibt es Grand Taxis.

Wer die mittlerweile ziemlich weitläufige Stadt nicht zu Fuß erkunden möchte, dem sei der Stadtzug (Bimmelbahn) empfohlen. Er startet mehrfach am Tag zu einer vierzigminütigen Rundfahrt und erfreut sich großer Beliebtheit. Los geht es am Boulevard du 20 Août beim Eingang zum Vallée des Oiseaux.

Die Highlights von Agadir

Strandpromenade

Strandpromenade

Agadir 2015 ist keine Bettenburg aus der Retorte, sondern eine gewachsene schöne Großstadt mit einem großen und sehr breiten Sandstrand und einer modernen Strandpromenade. Die Stadt ist seit einigen Jahren um eine Attraktion reicher: der beschauliche Yachthafen, die „Marina“. Hier liegen Yachten und hochklassige Segelboote vor Anker. Der Hafen lädt zum Bummeln und Shoppen ein. In den Erdgeschossen der Apartmentgebäude befinden sich Cafes, Restaurants, Eisdielen sowie Sport- und Bekleidungsgeschäfte internationaler Marken.

Auf einem 236 Meter hohen Hügel direkt vor der Stadt befinden sich die Ruinen der alten Kasbah von Agadir. Die Aussicht vom Hügel hinunter auf die Stadt und die Bucht ist spektakulär. Der große Markt liegt südöstlich des Zentrums. Besonders lohnenswert ist der Besuch am Samstag.

Inmitten der Stadt befindet sich neben Grünanlagen ein schöner zoologischer Garten (Vallée des Oiseaux) mit mehreren interessanten Vogelgehegen mit exotischen Vogelarten. Sehenswert.

Im Umland

TAROUDANT

Taroudant

Südlich von Agadir befindet sich die alte Handelsstadt Guelmim. Im 19. Jahrhundert war Guelmim eine bedeutende Station auf der Karawanenroute zwischen Nord- und Schwarzafrika und besaß einen riesigen Kamelmarkt. Jährlich wurden hier über 20 000 Kamele verkauft. Der einstige Glanz der Karawanenstadt lässt sich bei einem Bummel noch heute nachspüren.

Im Landesinneren, vor den Toren Agadirs, befindet sich die uralte Festungsstadt Taroudant, die für ihre lebendigen Marktplätze berühmt ist. Ob ziselierter Silberschmuck, Dolche, Felle, Teppiche, Stoffe, Kräuter oder Orangenblütenparfum: Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Taroudant ist ein Paradies für Souvenirjäger und wird nicht ohne Grund„Klein-Marrakesch“ genannt. Beeindruckend sind auch die Architektur der Stadt sowie das Umland. Taroudant ist von einer acht Kilometer langen, sechs Meter hohen Mauer umgeben. Kings um die Stadt erstrecken sich hübsche Oliven- und Orangenhaine.

Sidi Ifni

Sidi Ifni

Malerisch zieht sich der kleine, etwas melancholisch wirkende Badeort Sidi Ifni oberhalb eines schönen, acht Kilometer langen Sandstrandes entlang. Sidi Ifni versprüht eine ganz eigene, charmante Atmosphäre. Die bei Surfern bekannte Stadt mit ihrem besonderen europäisch-afrikanisch-orientalischen Flair ist ein echter Geheimtipp. Etwa 30 Kilometer nördlich befindet sich noch der Strand von Legzira. Starker Wind, mächtige Wellen und große Hitze haben ihre Spuren hinterlassen und eindrucksvolle Naturdenkmäler geformt. Riesige Felstore strahlen in der Abendsonne in starken Farben.

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